Regionale Industrie
Neuausrichtung der britischen Industriestrategie: Wachstumsmotoren im Jahr 2035 konzentrieren sich auf die fortschrittliche Fertigung und den Energiewandel
Vertiefende Analyse der modernen Industriestrategie der britischen Regierung und Untersuchung, wie sie durch Senkung der Energiekosten, Erhöhung der F&E-Investitionen und die Entwicklung regionaler Cluster die fortschrittliche Fertigung als zentralen Wachstumsmotor für die Wirtschaft bis 2035 positioniert.
Die moderne Industriestrategie der britischen Regierung skizziert klar die Roadmap für die Anpassung der britischen Wirtschaftsstruktur. Ihr Kernprinzip besteht darin, die fortschrittliche Fertigung zum Wachstumsschwerpunkt bis 2035 zu entwickeln. Diese Strategie ist nicht nur eine einfache industrielle Förderung, sondern ein umfassender systemischer Wandel, der darauf abzielt, durch politische Instrument die Unternehmensumgebung neu zu gestalten, die technologische Weiterentwicklung voranzutreiben und die koordinierte wirtschaftliche Entwicklung der Region zu erreichen.
Vier Säulen der Veränderung: Politische Instrument zur Förderung der Industriellen Weiterentwicklung
1. Optimierung der Betriebsumgebung (Leichtigkeit, Geschwindigkeit und Stabilität): Die Strategie konzentriert sich zunächst auf die Lösung des „Achillesschuhs“ der Fertigung – die Energiekosten. Durch die im Jahr 2027 umgesetzte britische Industriekompetenzplan zielt es darauf ab, bis 2030 eine Senkung der Strompreise für energieintensive Hersteller um 35-40 Pfund/MWh zu erreichen, ergänzt durch ein Kompensationsprogramm für energieintensive Industrien, um die Kluft zwischen Großbritannien und der EU bei den Strompreisen zu verringern. Gleichzeitig beschleunigt der neue Service zur Vernetzung den Netzzugang und schafft Planungssicherheit für die industrielle Expansion. 2. Skalierung von Innovation und Automatisierung (Scaling innovation and automation): Die Regierung hat zugesagt, bis zu 4,3 Milliarden Pfund in die fortschrittliche Fertigung zu investieren, wobei die F&E-Investitionen auf 2,8 Milliarden Pfund steigen sollen. Die politischen Instrument umfassen die vollständige Umsetzung des „Autonomous Vehicles Act“ und die Unterstützung der Skalierung von Technologien im Rahmen der „Made Smarter“-Initiative sowie die Einrichtung eines Robotik-Adoptionszentrums mit 4 Milliarden Pfund, um die Umsetzung von Industrie 4.0 zu beschleunigen. 3. Neugestaltung des Kompetenzökosystems (Skills): Angesichts der Notwendigkeit technologischer Weiterentwicklung plant die Regierung, über 10 Millionen Pfund in die Ausbildung von Ingenieurkompetenzen zu investieren und hat Programme für die mittelfristige Ausbildung und berufliche Weiterbildung eingerichtet. Darüber hinaus hat die „Equality Charter“ ein klares Ziel gesetzt, bis 2035 einen Frauenanteil von 35 % in der Fertigung zu erreichen, was die Bedeutung der Inklusion in der Industrie unterstreicht. 4. Koordination der regionalen Wirtschaft (Place): Die Strategie erkennt ausdrücklich die ungleiche Verteilung der Fertigungsbeschäftigung in bestimmten Regionen an (84 % der Fertigungsplätze befinden sich nicht in London und dem Südosten). Die Regierung wird langfristige finanzielle Unterstützung für die jeweiligen Industriecluster in den verschiedenen Regionen bereitstellen und Pilotprojekte für Elektrofahrzeug-Lieferketten in Nordosten und Südwesten durch „place-based push“ (standortbasierte Förderung) starten, um das Potenzial der regionalen Wirtschaft zu aktivieren.
Kapital und politische Schutzmauern für Spitzentechnologien
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